Werkstoffbezeichnungen wie 316L oder 1.4404 definieren einen normativen Rahmen. Innerhalb dieser Grenzen können jedoch erhebliche Unterschiede hinsichtlich chemischer Zusammensetzung, Schmelzverfahren, Verunreinigungen, Korrosionsbeständigkeit oder Verarbeitungsverhalten auftreten. Diese Unterschiede werden häufig erst bei der Verarbeitung oder später im Betrieb sichtbar.
Für High-Purity-Anwendungen in der Halbleiterindustrie, Pharmaindustrie oder Feinchemie können solche Abweichungen entscheidend sein. Deshalb geht Dockweiler über die reine Werkstoffbezeichnung hinaus und bewertet jede Schmelze hinsichtlich ihrer tatsächlichen Eignung für anspruchsvolle Anwendungen.





