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Selected Alloys Stage

Weil Werkstoffbezeichnung allein nicht über Qualität entscheidet.

Bei Dockweiler beginnt Qualität lange vor der Rohrfertigung. Mit unserem Ansatz Selected Alloys bewerten und qualifizieren wir Werkstoffe bereits auf Schmelzebene, um die Grundlage für maximale Reinheit, optimale Schweißbarkeit und höchste Prozesssicherheit zu schaffen.

Warum Edelstahl nicht gleich Edelstahl ist

Die Verbindung zwischen Werkstoff und Oberfläche

Werkstoffbezeichnungen wie 316L oder 1.4404 definieren einen normativen Rahmen. Innerhalb dieser Grenzen können jedoch erhebliche Unterschiede hinsichtlich chemischer Zusammensetzung, Schmelzverfahren, Verunreinigungen, Korrosionsbeständigkeit oder Verarbeitungsverhalten auftreten. Diese Unterschiede werden häufig erst bei der Verarbeitung oder später im Betrieb sichtbar. 

Für High-Purity-Anwendungen in der Halbleiterindustrie, Pharmaindustrie oder Feinchemie können solche Abweichungen entscheidend sein. Deshalb geht Dockweiler über die reine Werkstoffbezeichnung hinaus und bewertet jede Schmelze hinsichtlich ihrer tatsächlichen Eignung für anspruchsvolle Anwendungen. 

 

Was bedeutet Selected Alloys?

Selected Alloys beschreibt den systematischen Auswahl- und Qualifizierungsprozess von Werkstoffen bei Dockweiler.

Dabei bewerten wir unter anderem:

  • Schmelzverfahren und Herstellungswege
  • Chemische Zusammensetzung
  • Korrosionsbeständigkeit
  • Schweißbarkeit
  • Oberflächenqualität
  • Verarbeitungsverhalten
  • Langzeitstabilität in anspruchsvollen Medienumgebungen

Nur Werkstoffe, die den hohen Dockweiler- Anforderungen entsprechen, werden für die weitere Verarbeitung freigegeben. 

Selcted Alloys 01

Qualität beginnt im Wareneingang

Bereits vor der Weiterverarbeitung werden Werkstoffe umfangreichen Prüfungen unterzogen.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Werkstoffanalysen
  • Materialbewertungen
  • Schweißtests
  • Qualifizierung für High-Purity-Oberflächen
  • Eignungsprüfungen für anspruchsvolle Anwendungen

Insbesondere für hochreine Oberflächenqualitäten wie ultron bildet die Werkstoffqualität die Grundlage für reproduzierbare Ergebnisse und höchste Produktqualität. 

Lab

Materialqualitäten für unterschiedliche Anforderungen

Nicht jede Anwendung stellt die gleichen Anforderungen an Reinheit, Korrosionsbeständigkeit und Prozesssicherheit. Deshalb setzt Dockweiler auf unterschiedliche Werkstoffqualitäten und Herstellungsverfahren, abgestimmt auf die jeweilige Anwendung:

  • Standardwerkstoffe für industrielle Anwendungen
  • SUS 316LTP gemäß JIS G3459 und SEMI F20 für qualifizierte Halbleiteranwendungen
  • VAR-Werkstoffe mit erhöhter Homogenität und Reinheit
  • VIM-VAR-Werkstoffe für höchste Anforderungen an Sauberkeit, Schweißbarkeit und Prozesssicherheit
  • Hochkorrosionsbeständige Sonderwerkstoffe wie 904L, AL-6XN® oder Hastelloy® C22 für besonders aggressive Medienumgebungen 
Mehr als nur 316L

Standardwerkstoffe mit höchsten Ansprüchen

Auch bei Standardwerkstoffen hinterfragt Dockweiler konsequent Qualität, Herkunft und Eignung.

Legierungselemente wie Chrom, Nickel, Molybdän, Mangan, Titan oder Kohlenstoff beeinflussen Korrosionsverhalten, Festigkeit, Schweißbarkeit und Oberflächenqualität maßgeblich. Bereits innerhalb derselben Werkstoffnummer können daraus deutliche Leistungsunterschiede entstehen. 

Darüber hinaus bewerten wir die Herstellungswege und Qualitäten unserer Vormaterialien. Je nach Anwendung kommen dabei unterschiedliche Werkstoffqualitäten und Schmelzrouten zum Einsatz, beispielsweise qualifizierte Semiconductor-Werkstoffe wie SUS 316LTP gemäß JIS G 3459 und SEMI F20 sowie hochwertige VAR- oder VIM-VAR-Werkstoffe für besonders anspruchsvolle Reinheitsanforderungen. Vakuum-Schmelz- und Umschmelzverfahren ermöglichen dabei eine besonders hohe Homogenität, geringe Einschlussgehalte und eine ausgezeichnete Verarbeitbarkeit.

Deshalb betrachten wir bei Dockweiler jede Schmelze individuell und nicht ausschließlich die Werkstoffbezeichnung. Denn für uns beginnt Qualität nicht mit dem fertigen Rohr, sondern bereits bei der Auswahl des richtigen Vormaterials.

Wenn Standardwerkstoffe an ihre Grenzen stoßen

Kundennutzen:

Höhere Prozesssicherheit

Ausgewählte und qualifizierte Werkstoffe sorgen für stabile Prozesse und reduzieren das Risiko materialbedingter Störungen.

Bessere Schweißergebnisse

Homogene Werkstoffe und definierte Schmelzqualitäten unterstützen reproduzierbare Schweißprozesse und eine gleichbleibend hohe Verbindungsqualität.

Maximale Reinheit

Kontrollierte Materialien bilden die Grundlage für hochreine Oberflächen und minimieren das Risiko von Kontaminationen.

Reproduzierbare Qualität

Qualifizierte Schmelzen schaffen die Voraussetzung für konstante Produkteigenschaften über viele Chargen hinweg.

Weniger Ausfallrisiken

Eine hohe Materialqualität reduziert ungeplante Stillstände und unterstützt die langfristige Anlagenverfügbarkeit.

Optimale Oberflächen

Ausgewählte Werkstoffe ermöglichen die hohen Oberflächenqualitäten, die für anspruchsvolle High-Purity-Anwendungen erforderlich sind.

Selected Alloys Gallery
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